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Mobiles Internet

Mit mobilem Internet jederzeit und überall surfen.

Mobiles Internet wird durch immer mehr internetfähige mobile Endgeräte wie Handy, Smartphone, PDA, Notebook oder Netbooks und immer günstigere Tarife zusehends beliebter. Bei der Entscheidung für einen mobilen Internet-Zugang kommt es aber nicht nur auf das Endgerät und den Tarif an, sondern auch auf das verwendete Netz. Hier haben Nutzer die die Qual der Wahl. Die Möglichkeiten einen mobilen Internetzugang einzurichten sind vielfältig, denn es gibt zahlreiche Netze wie beispielsweise GPRS, UMTS, HSDPA, WLAN oder WiMAX. Die Netze unterscheiden sich vor allem in der Verfügbarkeit und Geschwindigkeit. Wobei heutzutage schon mobile Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht werden, die Konkurrenz für den festnetzbasierten Internetanschluss über DSL oder TV-Kabel sind. Wir zeigen Ihnen welche Technologien es für das mobile Surfen gibt.


Mobile Funknetze zur Datenübertragung

Wer vor ein paar Jahren mobil online gehen wollte, musste mit dem ersten Mobilfunkstandard GSM sehr geduldig sein. Die Datenübertragung mit höchstens 14,4 kbit/s reichte gerade einmal um E-Mails zu übertragen. Seit der Einführung von UMTS geht die Entwicklung allerdings rasant voran. Aber sogar UMTS lässt sich schneller machen. Die Erweiterungen heißen HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und HSPA+. Aktuell ist von einem vierten Funkstandard LTE die Rede, der in wenigen Jahren Geschwindigkeiten von maximal 100.000 kbit/s erreichen soll. In der nachfolgenden Übersicht finden Sie eine Auflistung der einzelnen Mobilfunkstandards:


Übertragungsgeschwindigkeiten der Mobilfunkstandards:


Netz Abkürzung Maximale kbit/s
Global System for Mobile Communications GSM 14,4 kbit/s
General Packet Radio Service GPRS 53,6 kbit/s
Enhanced Data Rates for GSM Evolution EDGE 220,0 kbit/s
Universal Mobile Telecommunications System UMTS 384,0 kbit/s
High Speed Downlink Packet Access HSDPA 7.200 kbit/s
High Speed Packet Access HSPA+ 28.800 kbit/s
Long Term Evolution LTE (in Planung) 100.000 kbit/s
Stand: 01.05.2010

Allerdings ist die Verfügbarkeit von mobilen Funknetzen per UMTS oder HSDPA, wie bei DSL, nur auf größere Städte und Ballungsgebiete beschränkt. In ländlichen Regionen wird der Netzausbau wenn überhaupt noch Jahre dauern, aufgrund der hohen Kosten und der relativ wenigen Anwender ist dies für Anbieter nicht lukrativ.


Lokale Funknetze wie WLAN oder WiMAX

Drahtloses Internet über WLAN (Wireless Local Area Network) ist nicht nur Zuhause, sondern auch unterwegs ein beliebter Internetzugang. An zahlreichen WLAN-Hotspots in Cafés, an Flughäfen oder Bahnhöfen, in Universitäten und in Hotels kann man sich ins Internet einwählen. Allerdings ist die Reichweite von WLAN sehr begrenzt und stellt daher keine Konkurrenz für die mobilen Internetzugänge über Mobilfunknetze dar. Eine eher flächendeckende Lösung wäre WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access). Im Dezember 2006 hat die Bundesnetzagentur geeignete Frequenzen für WiMAX-Zugänge versteigert und damit die erste Voraussetzung für die Verfügbarkeit geschaffen. Grundsätzlich kann über die WiMAX-Technik über 50 Mbit/s über mehrere Kilometer an stationäre und mobile Endgeräte übertragen werden. Allerdings gibt es nur wenige Anbieter, die diese kostenintensiven Funknetze aufbauen. Auch vor dem Hintergrund, dass bald über bestehende Mobilfunknetze mit HSPA+ und der geplanten LTE -Technik genauso schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten möglich sind.

 

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